Veganer Döner Kebab mit Tsatsiki

doener

Wenn’s mal deftig und kräftig sein soll, kommt dieser Döner Kepab gerade recht. Das Tolle (für ehemalige Fleischliebhaber) daran: Mit scharf angebratenem Seitan schmeckt er wie das Original.

Zutaten

für ca. 4 Portionen

Fladenbrot 300 g Weizenmehl
3 EL Weizengrieß
1 EL Olivenöl
1 Pk. Trockenhefe
3 EL Sesam
2 EL Schwarzkümmel
1 EL Salz
200 – 250 ml Wasser
Füllung 250 g Seitan
3 EL Olivenöl
2 TL Scharfes Gewürz (z.B. “Scharfmacher” von Sonnentor)
1 TL Salz
1/4  Kopf Rotkohl
1/2 Fenchel
1/4 Gurke
1 Zwiebel
2 Tomaten
4 EL Tsatsiki-Soße (s.u.)
4 EL Scharfe Barbecue-Soße (s.u.)
Tsatsiki 2 Gurken
200 g Sojajoghurt
3 EL Tsatsiki-Gewürz
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
2 Knoblauchzehen
Barbecue-Soße 50 ml Apfelsaft
3 EL Tomatenmark
3 EL Ketchup
3 EL rote Sojabohnenpaste
nach Geschmack Salz, Pfeffer, Paprika, Chili

 

Zubereitung

1 Für das Fladenbrot alle genannten Zutaten vermengen, einige Minuten kneten, zu einer Kugel formen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen.
2 Dann den Teig in zwei große, flache Fladen kneten und auf einem Backblech ausbreiten. Etwas Sesam, Schwarzkümmel und Öl vermengen und damit die Oberfläche der beiden Fladenbrote bestreichen, andrücken. 15 Minuten gehen lassen.
3 Den Ofen auf 220 Grad vorheizen, dann die Fladenbrote ca. 12 Minuten backen, dabei regelmäßig kontrollieren. Eine kleine Schale Wasser macht sie noch etwas knuspriger. Abkühlen lassen.
4 Für das Tsatsiki die Gurken fein hobeln. Knoblauchzehen in feine Würfel schneiden. Alle Zutaten vermengen. Ca. 4 EL der Soße abnehmen und beiseite stellen.
5 Für die Barbecue-Soße alle Zutaten in einem kleinen Topf verrühren, erhitzen, etwa 5 Minuten köcheln lassen, dann abkühlen lassen.
6  Für die Füllung das Seitan in dünne Schieben schneiden und in der Pfanne mit dem Olivenöl scharf anbraten. Gegen Ende das scharfe Gewürz kurz mitbraten, salzen.
7 Rotkohl, Fenchel, Gurke und Zwiebel in sehr feine Scheiben schneiden, die Tomaten ebenfalls in Scheiben schneiden.
8 Zu guter Letzt die Fladenbrote halbieren und jeweils eine Tasche einschneiden; ggf. überschüssiges Brot entfernen. Zuerst mit Seitan füllen, dann die Hälfte der beiden Soßen, dann die frischen Zutaten, zuletzt nochmal Soße.

 

Fazit

  • Ehrlich gesagt ist die Konsistenz des Fladenbrotes noch nicht ganz perfekt – es ist zu feinporig, und es fehlt etwas an der Geschmeidigkeit des klassischen Döner-Fladenbrotes. Schmecken tut es allerdings einwandfrei.
  • Der Fenchel ist wohl eher keine klassische Zutat, ich habe damit den üblichen Weißkohl ersetzt. Was genau reinkommt, das kann man sowieso halten, wie man will. Petersilie ist auch noch eine gute Ergänzung.
  • Auch das Tsatsiki habe ich noch nie in einem türkischen Döner-Laden bekommen – vielleicht weil es griechisch ist? Ich wollte aber noch eine erfrischende Beilage, und es passt geschmacklich einwandfrei.
  • Wer das “Originalgewürz” für Döner möchte, hält in entsprechenden Läden nach “Pul Biber” Ausschau – aber davon gibt es auch viele Varianten.
  • Zu kompliziert? Es geht auch einfacher: Fertiges Fladenbrot nehmen, Tsatsiki weglassen, und die beiden Soßen durch Fertigsoßen ersetzen.

 

Kommentare

  1. meint

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