New York Cheesecake

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Butter, Frischkäse, Quark, Sahne, Eier, Schokolade – das sind die Hauptbestandteile eines New York Cheesecakes, und das macht es nicht so einfach, eine vegane Version davon zu entwickeln. Doch hier ist sie, lose basierend auf einem Attila-Hildmann-Rezept. Aber besser!

Zutaten

für 6 Stücke bzw. eine 18cm-Springform

Boden 150 g geröstete Mandeln
50 g Datteln (entsteint)
1 Msp. Salz
1 EL Agavendicksaft
Füllung 80 g Kakaobutter
250 g weißes Mandelmus
50 g Cashewmus (ungesüßt)
150 g Sojajoghurt
75 g Agavendicksaft
20 g Sojalecithin
1 Zitrone
3 EL Tanqueray Rangpur oder Limoncello
1 Msp. Salz
Soße 1 Glas Himbeer-Marmelade
2 EL Himbeergeist
Soße (alternativ) 250 g Himbeeren
2 EL Zucker
1 TL Stärke

 

Zubereitung

1 Mandeln und Datteln in einem Mixer möglichst fein und gleichmäßig pürieren. Dann Agavendicksaft und Salz untermischen.
2 Die Springform am Boden und an den Seiten mit Backpapier auskleiden. Die Mandelmasse am Boden gleichmäßig verteilen und andrücken.
3 Kakaobutter im Wasserbad vorsichtig schmelzen. Zitrone waschen, Saft auspressen, sowie die Zitronenschale reiben und zum Saft geben.
4 Alle Zutaten für die Füllung in einem Mixer möglichst fein und cremig pürieren. In die Form füllen. Zunächst im Eisfach eine Stunde kühlen, dann über Nacht im Kühlschrank kühlen.
5 Für die Sauce entweder die Marmelade in einem Topf erwärmen und mit dem Himbeergeist abschmecken.
6 Oder alternativ die frischen Himbeeren pürieren, und mit Zucker und in kaltem Wasser aufgelöster Stärke aufkochen (ggf. ebenfalls mit Himbeergeist verfeinern).
7 Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und servieren. Weitere Garnitur nach Jahreszeit, Lust und Laune.

 

Fazit

Soweit ich mich an die zahlreichen vertilgten Cheesecakes aus Amerika geschmacklich korrekt erinnere, würde ich sagen, dass dieser vielleicht zu 90% in Konsistenz und Geschmack heranreicht. Viel mehr wird wahrscheinlich nicht zu erreichen sein, weil eben keine Butter, Sahne und Frischkäse drin sind. Aber es ist defintiv ein sehr leckerer veganer Cheesecake.

Ein paar Hinweise:

  • Lecithin gibt’s in der Apotheke (ca. 10 € für eine große 250 g-Dose), oder in Online Shops, z.B. hier.
  • Tanqueray Rangpur ist ein spezieller Gin, der seine spezielle Note indischen Rangpur-Limetten verdankt. Sicherlich macht es keinen Sinn, extra für diesen Kuchen eine Flasche zu kaufen….außer man trinkt gerne Gin. Limoncello ist ein guter Ersatz. Wer auf Alkohol verzichten will, lässt ihn einfach weg.
  • Der Kuchen kommt ganz schön fest aus dem Kühlschrank – nach einer halben Stunde Aufwärmen hat er aber gleich eine viel freundlichere, weil cremigere Konsistenz.
  • Die Mengen sind für eine (kleine) 18cm-Springform angegeben. Für eine (mittlere) 23-cm-Springform kann man sie knapp verdoppeln, und für eine 28cm-Springform großzügig verdreifachen.
  • Eine bittere Wahrheit noch: Der Kuchen enthält eine ganze Menge nicht eben billiger Zutaten. Für eine große 28cm-Springform dürften die Zutaten locker 15-20 € kosten.

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