Krosse Tempeh-Taler mit Paprika-Rosenkohl-Gemüse

tempeh

Kulinarisch zähle ich mich zu den Entdeckern, also jenen, die gerne Neues ausprobieren, und am liebsten das kaufen, was sie noch nie gesehen haben. Und die vegane Produktwelt ist zu einem gewissen Grad immer noch Neuland. Meine neueste Entdeckung ist Tempeh. Was Tempeh ist? Zitat Wikipedia:

Tempeh ist ein traditionelles Fermentationsprodukt aus Indonesien, das durch die Beimpfung von gekochten Sojabohnen mit verschiedenen Rhizopus-Arten, also mit Hilfe von niederen Schimmelpilzen aus der Abteilung der Jochpilze und der Klasse der Zygomyceten entsteht.

Tempeh ist ernährungsphysiologisch sehr wertvoll, denn der Pilz schließt die Proteine der Bohne auf und verringert Blähungen verursachende Oligosaccharide. Es ist durch einen hohen Gehalt an für die menschliche Ernährung hochwertigem Eiweiß und Ballaststoffen gekennzeichnet. 100 g Tempeh enthalten je nach Hersteller 0,1–12 g Kohlenhydrate, 19,0–20,2 g Eiweiß und 5 g–12,1 g Fett. Der Brennwert liegt pro 100 g bei 637–802 kJ/152–190 kcal, der Ballaststoffgehalt bei ungefähr 6,5 g pro 100 g.

Meines dürfte diese Variante hier gewesen sein. Es lässt sich nicht leugnen, dass der Gedanke an schimmelige Sojabohnen in Presswurstform nicht unbedingt verlockend klingt. Aber, und das freut den Veganer ja besonders, es enthält viel Vitamin B12.

Zutaten

für 3-4 Portionen

200 g Tempeh
200 g Rosenkohl
2 Paprika
2 EL scharfe Sojabohnenpaste
4 EL Sojasauce
6 EL Öl
1 TL Salz

 

Zubereitung

1 Die Tempeh-Wurst in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit viel Öl anbraten bzw. frittieren.
2 Rosenkohl schälen und halbieren, Paprika in kleine Stücke schneiden. Beides in einem gar braten.
3 Das Gemüse mit Sojabohnenpaste und Sojasauce würzen, ggf. mit Salz abschmecken. Anrichten & servieren.

 

Fazit

Nun, dieses Gericht wird keinen großen Preis für Originalität oder raffinierten Geschmack gewinnen, aber schmecken tut es allemal. Das Tempeh schmeckt ein wenig getreidig, mit eine nussigen Note. Soweit ganz lecker. In keinem Fall merkt man den Schimmelpilz geschmacklich (anders als beispielsweise bei Blauschimmelkäse).

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