Königin-Pastetchen (vegan)

Koenigin-Pasteten

Teil 2 (vulgo Hauptgang)  des Weihnachtsmenüs 2015: Königin-Pastetchen mit Kartoffelschalen-Grünkohl-Salat. In die originalen Pastetchen kommt Kalbsfleisch, diese hier sind logischerweise ohne. Den Kartoffelschalen-Salat gibt es als Rezept bereits hier, in dieser Variante habe ich ihn nur erweitert um eine Handvoll gebackenen Grünkohl.

Zutaten

für 4 Portionen

Pastetchen 1 Packung Blätterteig (min. 4 Scheiben)
600 g Pilze (z.B. Shiitake, Champignons, Weißer Buchenpilz)
4 Zwiebeln
2 Packungen vegane Creme Fraiché
1 EL Sojasauce
1 Bund glatte Petersilie
2 EL Öl
nach Geschmack Salz, Pfeffer, Zucker
200 g Kichererbsen, Linsen, etc. (zum Beschweren)

 

Zubereitung

1 Für die Füllung zunächst die Zwiebeln klein schneiden, ebenso die Pilze (Stücke von ca. 1 cm Kantenlänge). Mit etwas Öl in einer Pfanne kräftig anbraten, bis die Pilze eine schöne Bräunung bekommen.
2 Petersilie von den Stielen befreien und klein schneiden. Sobald die Pilze gar und braun sind, alle restlichen Zutaten (bis auf den Blätterteig) zugeben, vermengen, und bei niedriger Hitze einige Minuten ziehen lassen.
3 In der Zwischenzeit die Blätterteigscheiben entnehmen und auftauen lassen. Vier Gefäße (Tassen, Schüsseln) innen einölen und bereit stellen.
4 Je nach Größe und Form der Blätterteigscheiben diese so zurechtschneiden bzw. ausrollen, dass die Schüsseln innen ausgekleidet werden können.
5 Kichererbsen (o.ä.) in die ausgekleideten Förmchen geben – damit wird verhindert, dass der Boden beim Backen aufgeht. Bei 180 Grad auf der unteren Schiene im Ofen solange backen, bis der Blätterteig eine schöne goldbraune Färbung angenommen hat. Herausnehmen, abkühlen lassen, Kichererbsen herausnehmen. Sollte der Boden zu weich sein, ggf. nochmals nachbacken, dabei ein Stück Alufolie oben auf die Förmchen legen, um weitere Bräunung zu vermeiden.
6 Pilzmasse in die Förmchen geben, ggf. nochmals kurz im Ofen aufwärmen.

 

Notizen

  • Es macht keinen besonderen Unterschied, ob man den Blätterteig ausrollt oder nicht – er muss nur gut in die Formen passen. Alternative kann man aus einer Teigplatte den Boden schneiden, und aus einer weiteren durch entsprechenden Schnitt einen Rand sowie Deckel. Dann den Rand auf der Unterseite mit Wasser bestreichen und auf den Boden setzen. Boden ebenfalls beschweren. Deckel separat backen.
  • Pilze, die eher feucht sind (z.B. Austernpilze), eignen sich weniger gut.
  • Die Kichererbsen kann man hinterher problemlos normal weiterverwenden.

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