Bananen-Kokos-Kuchen

bananenkuchen

Zu meinen schlechten Koch-Angewohnheiten gehört, Rezepte nicht richtig zu lesen. Das Bild anschauen, Zutaten überfliegen, fertig. Meistens kommt dann im zweiten Teil des Rezeptes eine Passage, in der man “die über Nacht kühl gestellte Masse aus dem Kühlschrank” nehmen soll, was auch kein Problem wäre, wenn man mit dem Rezept am Vortag angefangen hätte…

Bei diesem Rezept hab ich es noch dämlicher angestellt. Meine Vorlage war das Bananenbrot von cakeinvasion.de, das einfach zu lecker klang (bzw. aussah).  Allerdings hab ich weder genau auf die Mengen geachtet, noch realisiert, dass ein Brot kein Kuchen ist. Es sollte aber ein Geburtstagskuchen werden. Damit das Geburtstagskind nicht enttäucht wird, musste ich das Brot also in einen Kuchen transformieren.

Der Trick: Wir ziehen zwei Schichten Creme-Füllung ein, und packen das Ganze in eine anständige Kuchenform.

Zutaten

für 12-16 Stücke / eine große Kuchenform

Teig 3 Bananen
125 ml neutrales Speiseöl
125 Hafermilch
150 g Rohrzucker
100 g Weizennehl
100 g Kokosmehl
50 g Müsli
1 EL Sojamehl
1 EL Stärke
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
3 EL Obstsaft
evtl. Wasser
Creme 2 Pk. (für je 500ml) Vanille-Pudding-Pulver
250 ml Kokosilch
500 ml Hafermilch
100 g Rohrzucker
2 TL Agar-Agar
Glasur 100 g Puderzucker
2 EL Erdnuss-Creme
1 Hand voll Kokosflocken

 

Zubereitung

1 Die Bananen zerdrücken. Nacheinander alle restlichen Teig-Zutaten einrühren, alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Bananen können dabei ruhig stückig bleiben.
2 Den Teig in eine gute gefettete (Gugelhupf-) Form geben, und im vorgeheizten Backofen bei 175° Celsius etwa 60 Minuten backen.
3 Den Kuchen auskühlen lassen. Danach horizontal in drei Teile teilen.
4 Den Pudding nach Anweisung herstellen, dabei in die Flüssigkeit mit dem angerührtem Pudding-Pulver auch das Agar-Agar einrühren. Statt der in der Packungsanleitung genannten Flüssigkeit die Kokosmilch und die Hafermilch verwenden.
5 Den Pudding etwas anziehen lassen (so dass er schon leicht fest wird). Den obersten Kuchen-Teil wieder in die Kuchenform zurücklegen (in Originalposition). Nun etwa ein gutes Drittel der Puddingmenge auf den Kuchen streichen. Den zweiten Kuchen-Teil darauf legen, etwas andrücken. Restlichen Pudding einfüllen, und mit dem Kuchen-Boden abschliessen. Mindestens 4 Stunden abkühlen lassen. Stürzen.
6 Für die Glasur den Puderzucker vorsichtig mit langsam zugegebenen Wasser verrühren (darf nicht zu dünnflüssig werden). Die Erdnusscreme einarbeiten.
7  Den Kuchen damit bestreichen, zu guter Letzt mit Kokosflocken dekorieren.

 

Fazit

Wirklich lecker. Die Kokosfüllung harmoniert erwartungsgemäß mit dem Bananenteig.

Mit dem Agar-Agar wird die Füllung ziemlich fest, und der Kuchen ist problemlos zu schneiden. Wer mag, kann es aber auch weglassen, dann wird wird die Füllung cremiger.

Das Kokosmehl im Haupt-Teig braucht man nicht unbedingt. Man kann es entweder einfach durch normales Mehl ersetzen, oder zusätzlich ein paar Kokosraspel dazugeben.

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