Apfelkuchen mit Florentiner-Topping

apfelkuchen

Gerade bei Kuchen schaue ich immer besonders gerne nach guten Rezepten zum Nachbacken. Während es mir in der herzhaften Küche leichtfällt, mir einfach was auszudenken bzw. von einem Bild oder einer nicht-veganen Variante mein eigenes Gericht zu kochen, sind beim Backen ja die Mengenverhältnisse doch immer wichtig – so ganz rein nach Gefühl geht’s nicht. Deswegen hier ein Apfelkuchen, bei dem das Originalrezept von Veganpassion.de stammt – ich habe es nur in der Menge auf eine “normale” 28cm-Springform angepasst, und die Zutaten ein wenig variiert.

 

Zutaten

für 12-16 Stücke / für eine 28cm-Springform

Teig 160 g Mandeln
200 g Dinkelmehl Typ 630
120 g Rohrohrzucker
160 g Margarine
2 EL Hafer-Sahne
1 Msp. Bourbon-Vanille
Füllung 400 g säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
1 Zitrone
2 EL Ahornsirup
2 El Stärke
Deckel 100 g Margarine
80 g Agavendicksaft
200 g Sojasahne
150 – 200 g Mandelblättchen
1 Msp. Zimt

 

Zubereitung

1 Mandeln mahlen und in der Pfanne vorsichtig goldbraun rösten.
2 Mit Mehl, Zucker, Margarine, Hafer-Sahne und Vanille zu einem glatten Teig kneten. Eine Stunde kühl stellen.
3 Eine Springform mit zwei gekreuzten Streifen aus Backpapier auslegen, einfetten. Dann den Teig als Boden und Rand in die Form drücken. Bei 180° 10 Minuten backen, das macht ihn knuspriger.
4 Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. Mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Ahornsirup, Stärke und die gerieben Schale von etwa einem Drittel der Zitrone dazugeben. Auf dem Teig verteilen und bei 180° 25 Minuten backen.
5 Den Agavendicksaft vorsichtig in einer Pfanne erhitzen bis er Bläschen bildet, dann die Mandelplättchen darin karamellisieren. Von der Herdplatte nehmen, kurz abkühlen lassen, und dann Butter und Sahne dazu geben. Aufkochen, und durch Kochdauer und ggf. Hinzugeben weiterer Mandelplättchen eine zähflüssige Masse herstellen. Kurz abkühlen lassen, dann den Zimt untermengen.
6 Die Florentiner-Masse auf die Äpfel geben, und ca. 20 weitere Minuten backen, bis der Belag knusprig goldbraun wird.
7 Abkühlen lassen und servieren. Geschlagene Sahne (ggf. mit Vanille oder Zimt verfeinert) passt hervorragend.

 

Fazit

Oma wäre begeistert!

(Hafer-Sahne und Sojasahne sind weitgehend äquivalent – die Hafersahne schmeckt ein bisschen getreidiger, und passt deswegen gut in den Teig. Zum Karamellisiseren bevorzuge ich Agavendicksaft (anstelle von Zucker); der Effekt ist zwar nicht ganz so gut, aber Anbrennen ist dafür fast ausgeschlossen. Den Ahornsirup kann man ebenfalls durch Agavendicksaft ersetzen, das macht nur einen geringen Unterschied.)

Kommentare

  1. christel reil meint

    Hallo Wolfgang, dein Apfelkuchen hat geschmeckt meinem Besuch aus Kiel und Kassel und Georg und Kathy aus Wien und natürlich Fritz und mir. Das Rezept ist schon anspruchsvoll, besonders das Topping, habe es aber hinbekommen. Die Apfelmenge habe ich verdoppelt wie bei einem gedeckten Apfekuchen , und da es hartes Fallobst war, habe ich es mit Zitronensaft und etwas Zucker angedünstet. Die Äpfel erwiesen sich als mehlig und so habe ich die Stärke weggelassen. Ich werde das Rezept aufnehmen in mein Repertoir. Gruß von Christel

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